Aktuelle Veranstaltung

Pierre Jarawan „Ein Lied für die Vermissten“

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Einladung zur Lesung

Pierre Jarawan, Autor, Bühnenliterat, Poetry Slammer ist an diesem Abend mit seinem neuen Roman zu Gast in der Buchhandlung – bereits 2016 begeisterte er hier die Zuhörer*innen mit seinem Debut „ Am Ende bleiben die Zedern“.

In „Ein Lied für die Vermissten“ verknüpft er virtuos die jüngere Geschichte des Nahen Ostens mit dem Leben seines jungen Protagonisten Amin, der seine Erinnerungen notiert, während der Arabische Frühling auch den Libanon erfasst. PJ führt uns in eine Welt voller unvergesslicher Figuren, sinnlicher Eindrücke und Emotionen, einfühlsam und ungeheuer spannend erzählt. Beeindruckend!

Pierre Jarawan (Foto Marvin Ruppert), 1985 in Amman geboren als Sohn eines libanesischen Vaters und einer deutschen Mutter. Seine Eltern hatten den Libanon wegen des Bürgerkriegs verlassen müssen. Im Alter von drei Jahren kam er mit seiner Familie nach Deutschland. 2012 wurde er Internationaler Deutschsprachiger Meister im Poetry Slam, Sein Romandebut „Am Ende bleiben die Zedern“ (2016), für das er zahlreiche Auszeichnungen erhielt, war ein Sensationserfolg und ist heute, übersetzt in viele Sprachen, ein internationaler Bestseller. Heute ist er Moderator des Isar Slams – Münchens größtem regelmäßigen Poetry Slam. Pierre Jarawan lebt in München.

Veranstaltung

„Do simmer dabei. Aber ist es auch prima?“

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Die Buchhandlung Klinski lädt ein am 9. Mai 2020 um 17 Uhr und um 19 Uhr zum Klaaf über zwei neue Bücher: Was Kölner Stadt- und Kulturpolitik bewegt und bewegen sollte

Andreas Rossmann und Knut Pries über Kölner Ansichten und Aussichten

Köln feiert sich als die „schönste Stadt Deutschlands“. Das glauben die Einheimischen zwar selber nicht, gefeiert wird trotzdem. Dabei ist die Stadt verdreckt, verbaut, verklüngelt. Man leistet sich einen Klimanotstand und realitätsfesten Lokalpatriotismus.

Hoch über der Nord-Süd-Fahrt fordert der Schriftzug „Liebe deine Stadt“. Der Kölner argwöhnt da keine Provokation, mag die Architektur auch noch so unwirtlich sein.

Zu Beginn des neuen Jahrzehnts ist die Stimmung wie immer, nämlich besser als die Lage. Gleichmütig harrt man der Dinge, die zweifellos kommen werden: saniertes Opernhaus, neues Stadtarchiv, die „Archäologische Zone“ im Herzen der Stadt. Wie viel Skepsis wäre angebracht?

Andreas Rossmann „Das kann nur Köln sein. Ein Glossar“. Fotos: Manfred Wegener. Verlag der Buchhandlung Walther König, Köln 2020

Knut Pries Hrsg. „Klatsch“! Was Köln bewegt. Die neue Stadt-Magazinreihe. Bd. 1 „Köln. Die Stadt und der Dreck“, Emons Verlag 2020

Die Tickets für die 2. Kölner Literaturnacht sind im Vorverkauf erhältlich über KölnTicket an allen Vorverkaufsstellen oder unter koelnticket.de. Eintrittspreis: 21,00 € / ermäßigt 15,00 € . Das Gesamt-Ticket berechtigt zum Besuch aller Veranstaltungen während der 2. Kölner Literaturnacht und enthält eine KVB-Fahrkarte zur Hin- und Rückfahrt. Die Veranstaltungen beginnen mit wenigen Ausnahmen jeweils zur vollen Stunde, ihre Dauer beträgt meistens 40 Minuten und lässt Zeit zum Ortswechsel. Während der laufenden Veranstaltungen ist Zutritt nicht möglich.

Nach Verfügbarkeit gibt es an den Abendkassen der Veranstaltungsorte Einzeltickets für 10,00 € / ermäßigt 7,00 € für den Besuch einer ­Einzelveranstaltung. An den Abendkassen können ebenfalls Gesamt-Tickets für alle Veranstaltungen der 2. Kölner Literaturnacht erworben werden. Wichtig: Die Abendkassen-Tickets ­enthalten keine KVB-Fahrkarte.

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Lea Singer „Der Klavierschüler“

Ein Künstlerroman
LesungPlus am Mittwoch, 13. November um 20:00 Uhr

Die Münchner Autorin Lea Singer stellte an diesem Abend ihren neuen Roman „Der Klavierschüler“ vor. Im Mittelpunkt steht Vladimir Horowitz, der als Pianist zu Weltruhm gelangte, und eine verbotene Liebe – Horowitz Beziehung zu einem seiner Schüler, den er 1937 in Zürich kennenlernte. Nicht nur seine Karriere setzte er dadurch aufs Spiel, sondern auch seine Ehe mit Arturo Toscaninis Tochter.

Diese Geschichte ist nicht erfunden, Lea Singer bezieht sich auf unveröffentlichte Briefe des Künstlers, die sie als erste vor einigen Jahren in der Zürcher Nationalbibliothek einsehen durfte. Die Geschichte erzählt sie als Rückblende mit den Mitteln der Fiktion „Es war letztendlich der Versuch, einen großen Künstler wie Horowitz anders zu sehen, anders zu verstehen und in dieser vermeintlich glückhaften Karriere plötzlich die Abgründe zu erkennen“, so die Autorin.

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„Sprechduette“

Xaver Römer & Miriam Berger über Texte von Annette von Droste-Hülshoff
Lesung Plus am Mittwoch, 9. Oktober 2019

Droste-Hülshoff zu Gehör gebracht – Texte einer der bedeutendsten deutschen Autorin des 19. Jahrhunderts standen an diesem Abend im Mittelpunkt: „Geschwehle, Droste-Wavlet“ lautete das Programm, eine Textperformance mit und über Texte von Annette von Droste-Hülshoff. Manche ihrer Gedichte wurden nacherzählt, andere wurden auf einen Kern reduziert oder interpretiert oder umgeschrieben oder ineinander überblendet oder oder oder noch was anderes.

Die Sprechduette entstehen seit Herbst 2009 in der Zusammenarbeit von Julia Trompeter und Xaver Römer. Seit Anfang 2018 werden sie verstärkt von Miriam Berger und Xaver Römer weiterentwickelt. Ursprünglich fußend auf konkreter Poesie, bereisen sie mittlerweile weite Felder des Sprachmöglichen.

Eine Veranstaltung gefördert von der Kulturstiftung NRW Wuppertal und dem Ministerium für Kultur und Wissenschaft NRW und in Kooperation mit business women network cologne e.V.

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„Wie viel wärmer ist 1 Grad?“

Erlebnis-VorLeseStunde für Grundschulkinder am 28. September 2019

Kinder wollen verstehen, was Klimawandel bedeutet. Bei unserer Klima-Lesung mit der Autorin Kristina Scharmacher-Schreiber gab es Antworten auf viele Fragen unserer sehr aktiven jungen Gäste: Ihr habt toll mitgemacht!

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Lale Akgün „Platz da! Hier kommen die aufgeklärten Muslime“

Buchvorstellung und Diskussion am 8. Mai 2019

Die Buchhandlung war bis auf den letzten Platz besetzt, die Veranstaltung ausverkauft. Das starke Interesse am Thema wurde dadurch nochmals unterstrichen. Lale Akgün (Mitte) betonte im Gespräch mit Peter Pauls nachdrücklich ihre Forderung nach einem säkularen Staat, in dem die Religionen ihren Platz haben und gleichberechtigt behandelt werden, aber nicht das öffentliche Leben bestimmen können. Ein sehr aufschlussreicher informativer und rundherum gelungener Abend!

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TOTENHAGEN

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Jazzkonzert. Donnerstag, 29. November 2018

Ein beeindruckendes Jazzkonzert erlebten die Zuschauer zum Jahresabschluss unserer Veranstaltungsreihe.

Jazzsängerin Laura Totenhagen war zum ersten Mal mit dem Quartett TOTENHAGEN zu Gast in der Buchhandlung. Sie spielten Eigenkompositionen der Bandleaderin: lyrische Vertonungen von Werken zeitgenössischer DichterInnen wie Shu Ting, Yehuda Amichai oder Mahmud Darwisch.

TOTENHAGEN stand 2017 in der Vorauswahl für den Neuen Deutschen Jazzpreis und brachte im Mai 2017 das vielversprechende Debüt-Album „Foliage“ heraus. Ihr Auftritt auf dem Jazzfest Bonn 2017, wurde vom Publikum und der Fachpresse begeistert aufgenommen.