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Lea Singer „Der Klavierschüler“

Ein Künstlerroman
LesungPlus am Mittwoch, 13. November um 20:00 Uhr

Die Münchner Autorin Lea Singer stellte an diesem Abend ihren neuen Roman „Der Klavierschüler“ vor. Im Mittelpunkt steht Vladimir Horowitz, der als Pianist zu Weltruhm gelangte, und eine verbotene Liebe – Horowitz Beziehung zu einem seiner Schüler, den er 1937 in Zürich kennenlernte. Nicht nur seine Karriere setzte er dadurch aufs Spiel, sondern auch seine Ehe mit Arturo Toscaninis Tochter.

Diese Geschichte ist nicht erfunden, Lea Singer bezieht sich auf unveröffentlichte Briefe des Künstlers, die sie als erste vor einigen Jahren in der Zürcher Nationalbibliothek einsehen durfte. Die Geschichte erzählt sie als Rückblende mit den Mitteln der Fiktion „Es war letztendlich der Versuch, einen großen Künstler wie Horowitz anders zu sehen, anders zu verstehen und in dieser vermeintlich glückhaften Karriere plötzlich die Abgründe zu erkennen“, so die Autorin.

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„Sprechduette“

Xaver Römer & Miriam Berger über Texte von Annette von Droste-Hülshoff
Lesung Plus am Mittwoch, 9. Oktober 2019

Droste-Hülshoff zu Gehör gebracht – Texte einer der bedeutendsten deutschen Autorin des 19. Jahrhunderts standen an diesem Abend im Mittelpunkt: „Geschwehle, Droste-Wavlet“ lautete das Programm, eine Textperformance mit und über Texte von Annette von Droste-Hülshoff. Manche ihrer Gedichte wurden nacherzählt, andere wurden auf einen Kern reduziert oder interpretiert oder umgeschrieben oder ineinander überblendet oder oder oder noch was anderes.

Die Sprechduette entstehen seit Herbst 2009 in der Zusammenarbeit von Julia Trompeter und Xaver Römer. Seit Anfang 2018 werden sie verstärkt von Miriam Berger und Xaver Römer weiterentwickelt. Ursprünglich fußend auf konkreter Poesie, bereisen sie mittlerweile weite Felder des Sprachmöglichen.

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„Wie viel wärmer ist 1 Grad?“

Erlebnis-VorLeseStunde für Grundschulkinder am 28. September 2019

Kinder wollen verstehen, was Klimawandel bedeutet. Bei unserer Klima-Lesung mit der Autorin Kristina Scharmacher-Schreiber gab es Antworten auf viele Fragen unserer sehr aktiven jungen Gäste: Ihr habt toll mitgemacht!

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Lale Akgün „Platz da! Hier kommen die aufgeklärten Muslime“

Buchvorstellung und Diskussion am 8. Mai 2019

Die Buchhandlung war bis auf den letzten Platz besetzt, die Veranstaltung ausverkauft. Das starke Interesse am Thema wurde dadurch nochmals unterstrichen. Lale Akgün (Mitte) betonte im Gespräch mit Peter Pauls nachdrücklich ihre Forderung nach einem säkularen Staat, in dem die Religionen ihren Platz haben und gleichberechtigt behandelt werden, aber nicht das öffentliche Leben bestimmen können. Ein sehr aufschlussreicher informativer und rundherum gelungener Abend!

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TOTENHAGEN

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Jazzkonzert. Donnerstag, 29. November 2018

Ein beeindruckendes Jazzkonzert erlebten die Zuschauer zum Jahresabschluss unserer Veranstaltungsreihe.

Jazzsängerin Laura Totenhagen war zum ersten Mal mit dem Quartett TOTENHAGEN zu Gast in der Buchhandlung. Sie spielten Eigenkompositionen der Bandleaderin: lyrische Vertonungen von Werken zeitgenössischer DichterInnen wie Shu Ting, Yehuda Amichai oder Mahmud Darwisch.

TOTENHAGEN stand 2017 in der Vorauswahl für den Neuen Deutschen Jazzpreis und brachte im Mai 2017 das vielversprechende Debüt-Album „Foliage“ heraus. Ihr Auftritt auf dem Jazzfest Bonn 2017, wurde vom Publikum und der Fachpresse begeistert aufgenommen.

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Sandra Roth „Lotta Schultüte“ – Mit dem Rollstuhl ins Klassenzimmer

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Sandra Roth im Gespräch. Dienstag, 30.10.2018

Sandra Roth (Foto © Anké Hunscha)

“ … ein wunderschöner beschwingter Abend“. Im Gespräch mit der Literatur-Redakteurin Imke Wallefeld stellte Sandra Roth ihr neues Buch vor und mischt sich ein in eine aufgeheizte Debatte. Was fehlt noch zu einer erfolgreichen schulischen Inklusion? Ein Buch, das kritisch hinterfragt, und dennoch Mut macht, den Schritt in eine inklusivere Gesellschaft zu wagen.

Lotta, sechs Jahre alt, kann nicht laufen, sehen oder sprechen. Sie kann hören, verstehen – und auch ohne greifen zu können, hat sie ihre Familie fest im Griff. Was ist eine gute Schule für ein Kind wie Lotta? Nach ihrem Bestseller „Lotta Wundertüte“ erzählt Sandra Roth in „Lotta Schultüte“ erneut berührend und humorvoll von dem Leben mit ihrer schwer mehrfach behinderten Tochter.

Sandra Roth, geboren 1977, studierte Politikwissenschaften und Medienberatung in Bonn, Berlin und den USA. Nach ihrem Diplom absolvierte sie die Henri-Nannen-Journalistenschule in Hamburg und arbeitet als freie Autorin, u.a. für DIE ZEIT. Sie lebt mit ihrem Mann und ihren zwei Kindern in Köln.

Imke Wallefeld ist Literatur-Redakteurin und regelmäßig im Hörfunk mit Beiträgen, insbesondere über Literatur, präsent.