Megan Hunter Tage des Lichts C.H. Beck Verlag 2026 / Geb. / 304 Seiten / 24 € Eine Empfehlung von Gabriele Klinski
Im Mittelpunkt des in England spielenden Romans steht Ivy, deren Lebensgeschichte erzählt wird, beginnend Ostersonntag 1938 – erster Tag – und endend Ostersonntag 1999 – sechster Tag. Ivy, 19 Jahre alt, steht an der Schwelle zum Erwachsenwerden, unsicher, wohin ihr Weg sie führen wird. … weiterlesen
Daniel Mellem Einstein im Bade Kein&Aber Verlag 2026 / Geb. / 263 Seiten / 26 € Eine Empfehlung von Gabriele Klinski
Was für eine herrlich verschrobene kluge unterhaltsame Geschichte, ein Streit unter Wissenschaftlern als Herausforderung für einen Hoteldirektor. Der Roman spielt im Jahr 1920 in Bad Nauheim. Schauplatz des Geschehens ist der „Rastende Kranich“, ein traditionsreiches Hotel, in dem Bismarck …weiterlesen
Molly Keane Das gute Benehmen Kjona Verlag 2026 / Geb. / 336 Seiten / 26 € Eine Empfehlung von Gabriele Klinski
Molly Keane, irische Schriftstellerin (1904 – 1996), begann mit 22 Jahren unter Pseudonym zu schreiben. Nach dem Tod ihres Mannes verstummte sie für lange Zeit, bis sie 1981 mit dem Roman „Das gute Benehmen“ ihr fulminantes Comeback feierte. In diesem jetzt wiederentdeckten Roman … weiterlesen
Kjona Verlag 2026 / Geb. / 336 Seiten / 26 € Eine Empfehlung von Gabriele Klinski
Molly Keane, irische Schriftstellerin (1904 – 1996), begann mit 22 Jahren unter Pseudonym zu schreiben. Nach dem Tod ihres Mannes verstummte sie für lange Zeit, bis sie 1981 mit dem Roman „Das gute Benehmen“ ihr fulminantes Comeback feierte. In diesem jetzt wiederentdeckten Roman erzählt sie die Geschichte der Familie St. Charles und ihrer Mitglieder. Die 1920er-Jahre in Irland sind rau. Aaron, zu große und zu laute Tochter des Hauses, die nicht gemocht wird, die nicht in soziale Konventionen damaliger Zeit passt, steht im Mittelpunkt. Sie sehnt sich nach Zugehörigkeit und Zuneigung. Doch ihre unterkühlte Mutter ist zu sehr abgelenkt von den Betrügereien ihres Gatten. Als Aroon sich ausgerechnet in den charismatischen Richard verguckt, erfährt sie, dass der eine Affäre mit ihrem geliebten jüngeren Bruder Hubert hat. Hubert kommt bei einem Autounfall ums Leben, ihre Eltern, anstatt zu trauern, werfen das letzte verbliebene Geld zum Fenster raus. Aroon plant ihre Rache.
„Das gute Benehmen ist das Porträt einer irischen Familie, zerbrochen und gekittet nur von Normen, die zeigen, wie man sein soll, in der Mitte eine Frau, die zwar weiß, wie sie sein soll, es aber nicht ist. Und doch ist sie vor allem sie selbst und es reicht irgendwie nicht, nicht für sie, nicht für die Beobachtenden und dann stellt sich die Frage: Wer schaut zu?“ (Auszug aus dem Vorwort von Tara-Louise Wittwer)